Die Grundlagen des Lauftrainings

Warum braucht man einen Plan und kann nicht einfach darauf los laufen? Kann man schon, man wird aber schnell feststellen, dass ein "Daraufloslaufen" einen nicht viel weiter bringt.

Zwei Grundprinzipien muss man (mindestens) verstehen um das System eines Trainingsplans nachvollziehen zu können.

Der Körper braucht, um seine Leistung zu Verbessern einen Rhythmus von 2 Phasen: Anreiz zu mehr Leistung und danach Regeneration um auf die erhöhte Leistungsforderung das nächste Mal besser treagieren zu können.

Das heißt im Klartext: Ein Lauf, der dem Körper aufzeigt, wo aktuell seine Leistungsgrenze liegt wird den Körper dazu anregen, in der Regenarationsphase nach dem Lauf Vorkehrungen zu treffen, damit der Körper beim nächsten Lauf besser "funktioniert". Daraus lässt sich schon sehen, dass man im Trainingsplan eine gewisse Regelmäßigkeit benötigt die eine gute Balance zwischen Trainig und Regenration beinhaltet. Es hilft einem Laufanfänger also nichts, wenn er jeden Tag trainieren würde. Im Gegenteil. Der Körper hätte keine Chance zur Regeneration und würde sogar Laistung abbauen!

Ein weiteres Prinzip ist das der körperlichen Anreize, die man gezielt einsetzen muss um voran zu kommen. Wenn diese Anreize monoton sind, stellt sich der Körper schnell darauf ein, diese Anreize quasi zu ignorieren. Man sollte also versuchen, im Training stets unterschiedliche Leistungsanreize zu setzen und den Körper stets anders zu fordern.

Das kann z.B. so aussehen, dass man am Sonntag eher mal einen langen aber langsamen Lauf ansetzt (Joggen), Montag stünde eine Pause zur Regenarion an, Dienstag ein kurzer Entspannungslauf und Mittwoche eine mittellange aber knackige Tempo-Einheit (Laufen). Donnerstag wäre dann wieder "frei" und Freitag ein flotter aber nur mittellanger Dauerlauf.

Das wäre schon ein recht sportlicher Plan (je nach Strecke und Tempo natürlich individuell anpassbar) mit immerhin 4 Laufeinheiten/Woche.