Wie wichtig ist das Dehnen vor oder nach dem Lauftraining? Muss man vor und nach jedem Lauf Streching betreiben? Welche Bedeutung haben Dehnübungen und welche Dehnübungen machen in  Zusammenspiel mit dem Laufen Sinn?

1. Dehnen vor dem Laufen

Zuerst die gute Nachricht für alle Dehnungs-Muffel: Vor dem Lauftraining ist ein aufwärmendes Dehnen nicht notwendig. Wenn man das Training langsam beginnt und die ersten 5-10 Minuten langsam beginnt und vielleicht sogar ein paar High-Knees (Knie vorne hochziehen im langsamen Laufen) und ein wennig die Fersen hinten in Richtung Po anzieht, dann ist man nach spätestens 10 Minuten nicht nur aufgewärmt sondern richtig heiß. Heiß aufs richtige Lauftraining.

2. Dehnen nach dem Lauf

Jetzt kommt der wichtigere Teil. Das Dehnen nach dem Lauftraining. Dieses Dehnen oder Stretching sollten Sie trotz aller Erschöpfung nicht ausfallen lassen.Am besten ist es allerdings nicht direkt nach dem Training zu dehnen, denn da sind die Muskeln noch zu verhärtet. Gehen sie in Ruhe duschen und nach dem Duschen nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit um die wichtigsten Muskelgruppen zu dehnen. Es empfiehlt sich, in jedem Fall die Oberschenkelmuskulatur zu dehnen und zwar sowohl die Vordere durch Hochziehen des Fußgelenks zum Po und die Rückseite z.B. durch Beugen des Oberkörpers, strecken der Beine und Fingerspitzen zu den Fußstitzen strecken.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Fußgelenke und zumindest die Waden zu dehnen indem man z.B. im Sitzen die Beine streckt und mit den Fingerspitzen die Fußspitzen zu sich zieht.

 

Um den Dehnungsmuffeln ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen: Wer nicht regelmäßig dehnt oder Stretching betreibgt läuft Gefahr, durch Muskelverkürzungen mittelfristig Probleme zu bekommen, häufig mit den Kniegelenken. Es kann auch zu Fehlstellungen kommen und das kann sich in weiter reichenden Schmerzen und Problemen niederschlagen.