Laufschuhe im Test

 

Der Saucony Grid Fastwitch im Test

Der Firma Saucony ist mit der 5er Version des Grid Fastwitch ein ganz großer Wurf gelungen. Seit der Einführung des Asics Gel DS Trainers vor etlichen Jahren hat mich kein Laufschuh so restlos überzeugten können wie der Grid Fastwitch 5.


Er ist dynamisch. Er ist schnell. Er ist leicht. Und obendrein sieht man ihm das alles auch an! Ein gelungenes Design macht ihn zum absoluten Hingucker: Knalliger Look und neonfarbene Schnürsenkel sollten zwar nicht die entscheidenden Kaufargumente sein, aber sie erleichtern die Entscheidung. Wenn ich als Läuferin die Wahl habe zwischen einem guten, aber optisch hausbackenen Schuh und einem Flitzer wie dem Leichtgewicht von Saucony – klar, dass ich im Zweifel eher den rasanten Fastwitch kaufe.
 

Für wen ist der Grid Fastwitch ideal:


Vor allem ambitionierte Läuferinnen, die nicht viel Körpergewicht auf die Waage bringen, werden den Grid Fastwitch schätzen. Als Neutralschuh und echtes Leichtgewicht mit einer flexiblen und flachen Zwischensohle ist der Fastwitch beinahe ein Wettkampfschuh – verfügt aber dennoch über eine dezente Pronationsstütze und eine ausreichende Dämpfung. Trotzdem ist er unglaublich direkt, was einen super Bodenkontakt und den entsprechend effektiven Abdruck bei schnellen Trainingseinheiten sowie im Wettkampf ermöglicht.
Saucony Grid Fastwitch 5

Die Passform ähnelt einigen Modellen von Brooks und Asics – Läuferinnen, die wie ich den Asics DS Trainer oder den Brooks Ghost mögen, werden den Grid Fastwitch lieben! Wie bei den meisten Laufschuhen sollte auch hier eine ganze Nummer dazugerechnet werden. Bei normaler Schuhgröße 39 passt der Grid Fastwitch 5 in Größe 40 bzw. US 8,5. Wichtig ist, auf einen guten Fersensitz zu achten – dort fällt er ein klein wenig weiter aus als im Vorfuß. Mir fiel das beim ersten Testlauf auf – danach hatte ich mich an den etwas lockeren Fersensitz gewöhnt. Also am besten im Fachgeschäft anprobieren, auf dem Laufband testen, begeistert sein, kaufen und loslaufen! Einlaufen nicht nötig: Ohne Blasen oder Druckstellen bin ich direkt 11 km in meinen brandneuen Sauconys gelaufen, als hätten meine Füße niemals etwas anderes gekannt.

Was kann der Saucony Grid Fastwitch 5? Er kann vor allem eines: Tempo machen! Mit etwas über 200 g ist er sicherlich kein Klotz am Bein, sondern ermöglicht im Gegenteil den Angriff auf die neue Bestzeit, auch auf längeren Distanzen. Bis zum Halbmarathon ist er für viele ambitionierte, leichtgewichtige Frauen ohne weitere Einschränkung zu empfehlen, für einige Läuferinnen auch bis zur Marathonmarke.

Seine Stärken spielt er natürlich ganz klar auf ebenem Untergrund bei Straßenläufen oder auf der Tartanbahn aus – aber auch im Gelände und auf Waldboden lässt er sich problemlos einsetzen.
 

Der Asics GEL Kayano 17 im Test:

Die Laufschuhe der Serie Kayano von Asics setzen seit Jahren Maßstäbe bei den Laufschuhen in der Stabilitätskategorie. Bereits das 16er Modell von 2010 konnte im Test überzeugen, 2011 wurde das Modell weiter optimiert und verfeinert. Die Grundausrichtung ist aber die gleiche geblieben, d.h. wermit dem 16er gut gelaufen ist, wird auch mit dem Asics Gel Kayano 17 seine Freunde haben. Der Asics Gel-Kayano hat in seiner schon langen Laufbahn viele Preise gewonnen. Der Laufschuh ist wieder schön weich dank einer sehr guten Dämpfung im Vorfußbereich. Die spezielle Version für Frauen des Kayano ist wieder besser an die spezielle weibliche Anatomie angepasst worden. Der Gel Kayano von Asics ist auch weiterhin eines der Top-Modelle der aktuellen Kollektion. Mit durchgehender GUIDANCE-LINE ORTHOLITE X-40 Einlegesohle, 2-Härten-SOLYTE-Lasting und leichterem Außensohlen-Material. Dass das Außenmaterial aus Mesh besonders Atmungsaktiv ist, muss man nur am Rande erwähnen.

Details zum Asics GEL Kayano 17

  • Preis: ca. 150€
  • Gewicht bei Größe 9: ca. 351g
  • Ideales Einsatzgebiet: Straßen oder Waldwege, schnelle Läufe sind auch gut zu bewältigen
  • Der Laufschuh ist für alle Gewichtsbereiche gut, besonders aber für leichte und mittelschwere Läufer
  • Der Schuh ist ideal für Überpronierer Normalläufer können ihn auch nutzen

 

Glaubt man den Pressetexten von Asics, dann gild dieser Laufschuh als "Wegweiser und Technologieträger in der ASICS-Stabilitätskategorie" und die Weiterentwicklung vom Vorjahresmodell ist "so umfangreich [...] wie schon lange nicht mehr". Fakt ist auf jeden Fall, dass der Asics Gel-Kayano 17 auch in der aktuellen Version ein sehr empfehlenswerter und solider Laufschuh geworden ist. 

 

Der große Laufschuhtest 2011 kommt.

Die ersten Laufschuhe der neuen Saison 2011 stehen schon in den Startlöchern. Einige von Ihnen werde ich mir wieder genauer ansehen, meine Laufschuhe sind alle schon ziemlich abgenutzt und ich freue mich auf neue Laufschuhe.

Hier findet sich eine Übersicht der Laufschuhe, die ich in nächster Zeit für den Laufschuhtest 2011 näher ansehen werde, teilweise selber (probe-)laufen werde oder den Freunde von mir nutzen (werden). Teilweise werden im Laufe des Jahres 2011 noch nachfolgemodelle präsentiert werden, sofern nennenswerte Änderungen kommen werde ich diesen test ausbauen, erweitern und aktualisieren.

Kategorie 1: Dämpfungsschuhe, neutral

ASICS Gel-Nimbus 11

Der ASICS Gel-Nimbus 11 ist der Testsieger von Fit For Fun. Vor allem wegen seiner angenehm weichen Dämpfung ist er auch für leichtere Läufer gut geeignet, so lange man auf Asphalt läuft. Mit einem Preis von 159,95 € (laut Hersteller) ist der ASICS Gel Nimbus 11 nicht billig, aber man lernt den hohen Kofort und die gute Verarbeitung schnell zu schätzen.

 

 



MIZUNO – Wave Rider 13

Der Mizuno Wave Rider 13 ist ein alter Bekannter in neuem Gewand. Viel hat sich nicht geändert, die Wve-Technologie ist patentiert und lässt eine flache Bauweise bei trotzdem guter Dämpfung zu. Man fühlt den Asphalt mehr als man das vielleicht non anderen Laufschuhen gewohnt ist. Das bietet überragende Abrolleigenschaften und der Schuh ist relativ leicht und auch für den Einsatz im Wettkamp geeignet. UVP: 134,95 €

 

 

 

Kategorie 2: Stabilitäts-Shuhe

NIKE – Structure Triax 13

Der NIKE Structure Triax 13 ist ein klassischer Laufschuh im Laufschuhtest der Kategorie Stabilitätsschuh. Somit eignet sich dieser Schuh besonders gut für Überpronierer und eher schwere Läufer. Dieser Schuh wurde ebenfalls Testsieger in dieser Kategorie, auch weil sich im Vergleich zum Vorgängermodell die Flexibilität erhöht hat und der Schuh jetzt weicher abrollt. UVP: 124,95€

 

 

 

ASICS – Gel Kayano 16

Der Asics Gel-Kayano 16 ist - wie der Namenszusatz 16 schon vermuten lässt - ein alter Bekannter. Für alle Läufer, die stabile Laufschuhe wollen, die auch nach 41 KM dem Fuß noch ausreichend Stabilität vermitteln wollen, ist der Asics Gel Kayano ein sehr empfehlenswerter Schuh. Die Dämpfung wurde nochmals verbessert gegenüber den Vorjahresmodell. UVP des Herstellers: 155,95€

 

 

 

Kategorie 3: Wettkampfschuhe (leicht)

Brooks Green Silence

Der Brooks Green Silence hat im Jahr 2010 die Wettkampfschuhe aufgemischt. Sie sehen radikal anders aus, sie setzen auf Recycling-Materialien und sie sind unglaublich leicht. trotzdem bieten sie erstaunlich viel Halt und eine ordentliche Dämpfung, zumindest für eher leichte Läufer bis ca. 80 kg. Die Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 94,95 €.

 

 

Wie gesagt, das Jahr 2011 ist noch jung und dieser Laufschuhtest wird noch weiter ausgeweitet werden, ich freue mich auf detailliertere Tests.

 

Seit nunmehr 3 Genartionen laufe ich mit dem Adidas Response Cushion. Seit 3 Wochen mit dem neuen Modell von 2011, dem Adidas Response Cuhion 19. Der Nachfolger des 2010 Modells mit der Nummer 18 und den Nach-Nachfolger von 2009 ist wieder einmal ein fgrundsolider Laufschuh für alle Neutralläufer mit leichter Stütze und guter Stabilität. Wer bisher mit dem Response Cushion gut zurecht gekommen ist, wird auch mit dem 2011er Modell keine Probleme haben, ganz im Gegenteil.

Der Laufschuh verfügt über das von Adidas patentierte FORMOTION™ System das für eine bessere Anpassung an den Untergrund sorgt, das Obermaterial ist - wie gewohnt aus sehr atmungsaktivem (und nicht wasserdichtem) Mesh und das Futter mit CLIMALITE® das für gut gelüftete Läuferfüße sorgt. Das altbekannte und bewährte TORSION® SYSTEM bietet gleichzeitig Stabilität im Mittelfußbereich und ausreichend Flexibilität und adiPRENE® unter der Ferse verfügt über eine nochmals verbesserte Dämpfung.

Im direkten Vergleich zum Vorgänger fällt mir vor allem auf, dass der Vorgänger - wohl auch aufgrund der schon zurückgelegten ca. 500 km - deutlich härter ist was die Dämpfung anbelangt. Der Adidas Response Cushion 19 ist ein relativ leichter Trainingsschuh, der von mir auch gerne im Wettkampf auf längeren Strecken zwischen Halbmarathon und Marathon eingesetzt wird. Gerade im Bereich ab 20 Kilometern schätze ich die doch recht stabile Führung des Fußgelenks, denn wenn die Muskeln langsam ermüden und die Bewegungen vielleicht nicht mehr 100%ig sauber ausgeführt werden, dann unterstützt einen der Adidas Response Cushion 19 wieder wie gewohnt überdurchschnittlich gut.

Fazit:

Für Läufe auf Aspahlt ist die Dämpfung sehr gut, auch für leichtere Läufer ist der Cushion 19 gut geeignet. Ich selbst wiege 73kg und lege pro Woche ca. 40 km zurück, knapp die Hälfte davon mit dem Adidas Response Cushion 19. Aber auch abseits der Straßen inst man mit dem griffigen Profil noch gut unterwegs, auf leichten Waldwegen oder Schotterstrecken fühlt man sich fast so wohl wie auf Teer.

Je nach Anbieter ist dieser Laufschuh schon sehr günstig für unter 100 €  zu haben, aktuell findet Ihr den Schuh hier bei Amazon zum folgenden Preis:

Nike Free Run + im Test

Der Nike Free Run + ist im Prinzip der Nachfolger des Nike Free Run 5. Die Nike Free Run Serie setzt auf eine Art Barfußlauf und lässt dem Fuß mehr Freiheiten, unterstützt die natürliche Bewegung nicht und hat nur eine geringere Dämpfung. Nike unterscheidet hier zwischen verschiedenen Stufen von "fast Barfuß" bis hin zum "fast normalen Laufschuh". Das Modell Nike Free Run + liegt hier ziemlig genau dazwischen, ist also tatsächlich ein möglicher Einstieg in die Nike Free Run Serie.

Nike Free Run +

Ich möchte hier nicht bewerten (und kann es auch nicht) , was besser ist, Schuhe die stark dämpfen und führen, oder eine Art Barfuß-Laufschuh, der mehr auf die natürliche Bewegung setzt. Für einen Marathon, bei dem die Muskeln und Gelenke stark ermüden würde ich den Free Run + sicher nicht anziehen, aber für ein gelegentliches Training ist das absolut gut, interessant und eine echte Abwechslung. Und ich denke dass diese doch andere Bewegung auch für den Bewegungsapparat eine gute Abwechslung und damit einen guten Trainingseffekt bringen kann.

Es fühlt sich im vergleich zu meinen klassischen Laufschuhen wie dem Adidas Response Cushion wirklich komplett anders an, man vermisst den Halt, die Abrullbewegung ist ungewohnt, die Dämpfung kaum vorhanden (im direkten Vergleich). Aber das Laufgefühl wird nach ein paar hundert Metern wirklich interessant und angenehm anders.

Wer dieses Laufgefühl erleben möchte und in sein Training einbauen möchte, der kann den Nike Free + günstig bei Amazon kaufen: