Viele Läufer versuchen durch das Laufen mit Kinderwagen die Zeit des Laufens zu verbinden mit ein paar Minuten fürs Kind. Das ist verständlich und sicherlich auch eine gute Möglichkeit Training und Alltag zu verbinden und auch das Kind kommt raus an die frische Luft. Aber ein paar Dinge sollte man dabei auch beachten.
1. Man braucht einen geeigneten Kinderwagen, einen so genannten "Jogger". Diese Jogger sind meistens dreirädrige Kinderwagen, die mehr Laufruhe bieten durch größere Räder und sie sollten hochwertig und gut gepolstert/gefedert sein, damit das Kind nicht unnötig durchgeschüttelt wird. Auch gute Bremsen gehören dazu. Ein empfehlenswertes Modell könnte dieser Kinderwagen Jogger sein:
2. Man braucht auch eine geeignete Strecke. Diese sollte möglichst glatt und gut geteert sein. Außerdem sollte ein Großteil der Strecke idealerweise nicht direkt im Straßenverkehr liegen. Zum einen vermeidet das unnötig hohe Abgasbelastungen und zum anderen ist es einfach sicherer. Denn so ein vor sich her geschobener Kinderwagen muss beim Laufen erstmal abgebremst werden, das kann auf Kreuzungen schnell eng werden, gerade wenn Autofahrer zwar den Läufer erkennen aber den flacheren Kinderwagen eventuell direkt hinter einem parkenden Auto nicht sehen können.
3. Die Lauftechnik mit Kinderwagen ist natürlich auch nicht ganz ideal, denn man kann den Jogger zwar - in freiem Gelände - auch mal ein paar Meter vor sich her schubsen, das konstante Schieben aber ist dem Laufstil abträglich, ein freies Bewegen der Arme ist so ja eingeschränkt. Man sollte das Training mit Jogger also nicht ausschließlich betreiben, ein ausgleichender normaler Lauf dazwischen kann Verspannungen und Fehlhaltungen vorbeugen.
Aber wenn man diese Punkte beachtet und natürlich besonders auf die Sicherheit des Kindes achtet, kann man viel Spaß haben beim Laufen mit Kinderwagen bzw. Jogger und zu zweit Laufen macht ohnehin mehr Spaß als alleine.