Laufen Allgemein

Laufen mit GPS Uhr, ein Erfahrungsbericht

Wer Sport treibt, der sollte das ganz bewusst tun. Egal ob leistungsorientiert trainiert wird oder ob der Sport nur dem Ausgleich und der Gesundheit dienen soll, es ist wichtig die eigenen Körperfunktionen beim Sport regelmäßig zu kontrollieren. Natürlich ersetzt dies nicht den regelmäßigen Checkup beim Hausarzt, die Werte können jedoch zur Selbstkontrolle heran gezogen werden.
 

Kontrolle gibt Sicherheit


Wer joggt, walkt oder ambitioniert läuft, sollte dies deshalb stets mit einer Pulsuhr tun. Moderne Pulsuhren sind inzwischen standardmäßig mit einer GPS-Funktion ausgestattet. Diese Funktion ermittelt den jeweils aktuellen Standort, zeichnet die gelaufenen Strecken auf und dient als Grundlage für die Berechnung der jeweiligen Geschwindigkeit. Bereits nach kürzerer Zeit entwickelt der Sportler ein gutes Gefühl für die Veränderungen seiner Herzfrequenz unter Belastung. Die gemessenen Werte können Aufschluss über den Trainingeffekt, aber auch über den Gesundheits- und Gesamtzustand geben.
 

Einfache und bequeme Aufzeichnung der Daten


Läufer, die im Freizeitbereich oder auch sehr ambitioniert für Wettkämpfe trainieren, nutzen fast alle eine GPS-Uhr. Sie zeichnet die Distanzen sehr viel zuverlässiger auf als beispielsweise eine Uhr mit Schrittmesser, die erst umständlich kalibriert werden muss und dann häufig dennoch abweichende Werte liefert. Die GPS-Uhren sind inzwischen so weit entwickelt, dass sie auch für den Laien sehr schnell und sehr bequem zu bedienen sind. Zusätzlich bieten die meisten Modelle noch spezielle Funktionen, über die sich ein Trainingsprogramm ganz gezielt planen und steuern lässt. Es bleibt natürlich jedem Sportler selbst überlassen, wie weit er diese Funktionen nützen möchte.
 

Weit verbreitet: Der Garmin Forerunner 305


Ich laufe seit 2 Jahren mit der GPS-Uhr Garmin Forerunner 305. Das großzügig gehaltene Display macht die Uhr zwar etwas klobiger am Handgelenk, zeigt dafür aber auch größere Ziffern an, die ich auch ohne Brille erkennen kann. Optimal sind für mich die drei per Knopfdruck einfach wechselbaren Screens, auf denen ich die gewünschten Anzeigen so einrichten kann, wie es für mich sinnvoll ist. So bekomme ich nur die Werte angezeigt, die mich auch interessieren.
 

Auswertung am Rechner


Das gelaufene Trainingsprogramm lässt sich abschließend sehr bequem in den Computer übertragen und dort auswerten. Über die Verbindung mit Google Earth kann ich mir die gelaufenen Strecken exakt anzeigen lassen und lerne so mein Laufrevier immer besser kennen. Funktionen wie Kilometersplits, Durchgangs- und Durchschnittsgeschwindigkeiten sind sehr wichtig, um die Effektivität des Trainings besser kontrollieren zu können. Die gemessenen Pulswerte geben dabei Aufschluss über meine Gesundheit und meinen Trainingszustand.

Auch im Wettkampf ist die GPS-Uhr unverzichtbar, denn sie meldet wie ein virtueller Trainer Zwischenzeiten und momentane Geschwindigkeiten, so dass der Läufer auf einen Betreuer weitgehend verzichten kann und selbst die Kontrolle über das Rennen behält.

So, eine Frage die mich wirklich interessieren würde... soll man sich als Läufer die Beine rasieren? Ich habe schon mal gelesen, dass das alleine durch den tatsächlich etwas geringeren Luftwiderstand zu besseren Zeiten führen soll. Ähnlich wie bei Schwimmern, wo Haare die Strömung stören, erzeugen behaarteLäuferbeine auch verwirbelungen und kosten minimal mehr Kraft und damit Zeit. Das mag sehr wenig sein, aber auf die Distanz eines Marathons summiert sich das wenige auch auf.

Also, rasieren oder lieber nicht? Nehmt doch einfach links an der Mini-Umfrage teil und sagt mir Eure Meinung. Zeigen rasierte Läufer-Beine größeren Ehrgeiz? Oder ist das einfach Käse?

Meine Meinung: Ich verzichte auf eine komplette Rasur und nehme das Argument des erhöhten Luftwiderstands um zu behaupten, dass ja locker noch ein paar Sekunden drin gewesen wären, ich aber aus ästethischen Gründen darauf verzichte.  smiley

PS: Wer dennoch nicht auf eine komplette Rasur verzichten möchte, dem sei ein Blick auf www.rasierertests.com ans Herz gelegt wink

Danke BMW, danke Sportscheck, danke München. Der diesjährige Stadtlauf in München, veranstaltet durch SportScheck und gesponsert von BMW war wieder ein voller Erfolg. nicht nur dass viele Tausend Läufer sehr gut organisiert und versorgt wurden, auch das Wetter war ideal. Regen bis kurz vorm Start und dann gutes Wetter, kühl, angenehm, ideal. Da wäre - bei besserer Vorbereitung - eine neue Bestzeit drin gewesen. So war es wieder "nur" eine 1:34er Zeit.

Erstmals gab es dieses Jahr im Anschluss Medallien für alle Teilnehmer, und BMW bot an, die persönliche Zeit und den Namen kostenlos auf die Medallie zu gravieren. Die Medallie kam also gestern per Post zuzrück. Vielen Dank, das macht echt was her, sieht sehr professionell aus. Liebes BMW Laufsport Team (hier gehts zur Website von BMW/Runnersworld): Bitte nächstes Jahr wieder so, dann laufe ich auch ganz bestimmt eine neue persönliche Bestzeit. Auf jeden Fall unter 1:30. Weiter so! Freude am Laufsport passt doch gut zur Freude am Fahren, oder?

Der Sommer ist fast vorüber und der Herbst steht vor der Tür, Sie wollen dennoch mit Ihrem Lauftraining weiter machen? Dann brauchen Sie die richtige Sportbekleidung, denn wie sagt man so schön: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung.“ Durch das Laufen steigt die Körpertemperatur und man fängt an zu schwitzen. Bei kälteren Temperaturen kann dies zu Erkältungen führen. Die passende Funktionsunterwäsche kann hier helfen, denn sie reguliert die Körpertemperatur und sorgt dafür, dass der Körper nicht überhitzt und auch bei Kälte nicht friert.

Bei der Wahl der Hosen sollten Sie sich je nach Witterung für lange, mittellange oder kurze Tights entscheiden. Hier gibt es verschiedenste Ausführungen von kurz bis lang, dicken und dünnen Materialien. Für kalte Tage bietet ASICS zum Beispiel die AYAMI THERMO TIGHT und für wärmere heiße Tage die VESTA SPRINTER ELITE. Ob als Tanktop, Kurzarm-Shirt oder Longsleeve - das richtige Laufshirt sollte möglichst eng am Körper liegen. Auch hier gibt es wieder verschiedenste Materialien.

Wenn es richtig kalt und/oder regnerisch ist, kann man zusätzlich noch Sportwesten und passende Laufjacken tragen. Bei einer guten Funktionsjacke kommt es darauf an, dass das Material, wie beispielsweise Gore-Tex, wasser- und windabweisend, sowie luftdurchlässig ist. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass man sich weder zu dick einpackt noch zu wenig am Körper trägt. Wenn Sie raus gehen und anfangs ein wenig frieren, dann ist es genau richtig. Aufgrund von Regen oder Kälte, sollte auch bei der Schuhwahl Obacht gegeben werden. Leichte Sommerlaufschuhe sollten gegen robuste und stabile Laufschuhe eingetauscht werden. Wenn Sie all dies beachten, dann kann das schlechte Wetter kommen und Sie können trotzdem Ihr Lauftraining fortsetzen!

 

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Viele Läufer, die - wie ich - seit Jahren zu 95% auf Asphalt laufen und auf der Suche nach etwas Abwechslung im Trainingsalltag auch mal die alten Wege verlassen. Trailrunning kommt da schnell in Frage, das Laufen abseits ebener Straßen und Wege, ab auf Waldwege und unbefestigtes Terrain. Das bringt neben mehr Abwechslung im Training auch zusätzliche Trainingseffekte mit sich, denn unebner Boden schult die Koordination und stärkt die stabilierenden Muskeln und Sehen rund um das Fußgelenk. Natürlich ist auch das Verletzungsrisiko deutlich höher, Fuß vertreten, Bänder gedehnt oder im schlimmsten Fall auch ein Bänderriss sind das Risiko dessen man sich bewusst sein sollte.

Um das Verletzungsrisiko gering zu halten sollte man extra Laufschuhe haben die als Traillaufschuhe stabiler sind, mehr Halt geben und auch eine griffigere Sohle haben. Gute Traillaufschuhe werde ich bald auch einzeln hier vorstellen und testen.

Doch es bleibt für viele Läufer eine Frage offen. Wenn man in der Großstadt lebt, wo soll ich bitte eine Trailrunning Strecke hernehmen? Dieser Frage geht auch das Magazin Runners World in seiner aktuellen Ausgabe für Berlin genauer auf die Spur, weitere Städte folgen in den nächsten Ausgaben. Für München kenne ich mich schon recht gut aus, ich bin trotzdem gespannt ob dioe Redakteure von Runners World neue interessante Strecken finden. Wenn man in München wohnt kann man sich glücklich schätzen, denn alleine entlang der Isar gibt es jede Menge Möglichkeiten, klassische Laufstrecken zu verlassen. Genauso sieht es am Stadtrand aus, egal ob man im Olympiapark den Berg auf direktem Weg bezwingt, man im Perlacher Forst von den großen Forststraßen abbiegt oder in Richtung Feldmoching und Oberschleißheim durch die Wälder und über Feldwege rennt, es gibt wirklich viele Möglichkeiten und selbst wer mitten in der Stadt wohnt muss nur ein paar Minuten mit der U-Bahn oder S-Bahn fahren um mitten im Wald zu stehen.

Wieder ein Grund mehr, in München zu wohnen, München ist einfach eine klasse Stadt (nicht nur für Läufer). By the way, wer in München noch auf der Suche ist nach einer Mietwohnung, kann sich ja mal hier informieren: www.mietwohnungenmuenchen.org denn das ist wohl wirklich das einzige Problem an dieser großartigen Stadt: bezahlbare Mietwohnungen sind kaum zu finden. Aber als Läufer bleibt ja der Trost, wenn man etwas weiter außerhalb wohnt, ist der Weg zur perfekten Laufstrecke noch kürzer :-)